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Das Wunder ist ausgeblieben


Der Landesligist TV Echterdingen gewinnt gegen Blaustein nach drei Knoll-Toren mit 3:2, muss aber dennoch in die Abstiegsrelegation. Helfen könnte nun ein anderer Filderclub.
Die Landesliga-Fußballer des TV Echterdingen haben am abschließenden Punktspieltag ihre Hausaufgaben gemacht und den TSV Blaustein, der bereits zuvor als Absteiger festgestanden war, mit 3:2 bezwungen. Das erhoffte Wunder im Kampf um den Klassenverbleib ist aber ausgeblieben. Der Fernrivale TSV Bad Boll ist in Ebersbach ebenfalls als Sieger vom Platz gegangen und hat so seinen Zwei-Punkte-Vorsprung über die Ziellinie gerettet. Die Echterdinger müssen nun das Relegationsendspiel am 23. Juni in Vaihingen gewinnen, wenn sie auch in der nächsten Saison in der Landesliga vertreten sein wollen. Der Gegner wird zuvor zwischen den Bezirksliga-Vizemeistern GFV Ermis Metanastis Stuttgart, TSV Köngen, SSG Ulm und SG Bettringen ermittelt. Der zweite mögliche Weg zur Rettung: der SV Bonlanden steigt über die Relegation in die Verbandsliga auf und macht somit einen Startplatz frei. In diesem Fall wäre das eigene Finalspiel bedeutungslos.
Als das Ergebnis aus Ebersbach am Samstagabend in den Goldäckern die Runde machte, war die Enttäuschung bei den Gelb-Schwarzen nicht mehr groß. „Wir haben nicht mit einem Sieg der Ebersbacher gerechnet und uns deshalb schon intensiv mit der Relegation beschäftigt“, sagte der Echterdinger Trainer Christopher Eisenhardt. Auf diese schaut er trotz des aktuellen Erfolgs, bei dem Max Knoll einen Sahnetag erwischte und alle drei Tore erzielte, mit Bauchweh. Der Grund: trotz einer 2:0-Führung nach nur zwölf Minuten zeigte sich die Mannschaft wie schon eine Woche zuvor in Sontheim nicht in der Lage, die Partie stabil zu Ende zu bringen. „Das ist mir unerklärlich“, sagte Eisenhardt, der vor allem mit der zweiten Hälfte unzufrieden war.
Die Echterdinger agierten teils zu passiv und waren in ihren Angriffsaktionen viel zu langsam, sodass der Gegner stets die Chance hatte, wieder in die eigene Ordnung zu kommen. Dabei hatten sie in der ersten halben Stunde gezeigt, dass sie es auch ganz anders können – nämlich mit druckvollem Pressing schon in der Blausteiner Hälfte. Der Lohn waren die beiden erwähnten frühen Treffer. Erst köpfte Knoll den Ball nach einer Flanke von Nico Plattenhardt zum 1:0 ein (8.). Dann war der Winterpausen-Rückkehrer erneut zur Stelle. Nach einem Zuspiel von Aris Charalampidis wuchtete er die Kugel aus der Drehung ins Netz (12.). Und es hätte für die Gäste noch schlimmer kommen können, wenn der pfeilschnelle Charalampidis nicht nur die Latte getroffen und Knoll nicht zwei Großchancen für einen lupenreinen Hattrick ausgelassen hätte.
Keine Frage: bis zur Pause legten die Echterdinger einen starken Offensivauftritt hin, der Eisenhardt glauben ließ, dass die Seinen den Gegner vom Platz schießen. „Wenn wir schnell in die Spitze gespielt haben, war der Überraschungseffekt groß“, sagte der Coach. Symptomatisch für die Gelb-Schwarzen war dann allerdings auch die Entstehung des gegnerischen Anschlusstreffers. Einmal unaufmerksam in der Viererkette, und schon wusste sich Plattenhardt nicht mehr anders zu helfen, als Sebastian Hinkl von den Beinen zu holen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marius Veith (22.).
Dass die Gäste nach Wiederanpfiff deutlich mehr vom Spiel hatten als in Durchgang eins, lag an der bereits erwähnten Echterdinger Passivität. Für die Entscheidung sorgte erst Knoll, der nach Vorarbeit von Dennis Garcia-Franco den Gästekeeper mit einem Lupfer zum 3:1 überwand (80.), ehe Benjamin Passer für Blaustein nochmals verkürzte (85.).
Das unrühmliche Ende: in der Nachspielzeit sah Garcia-Franco Gelb-Rot und ist nun gesperrt. Beim so wichtigen Relegationsspiel weilt der Routinier allerdings ohnehin im Urlaub.
TV Echterdingen: Haug – Plattenhardt (71. Zogaj), Ivan, Stehle, Hertel (83. Chacon Pineda) – Heim, Zugac (46. Köse), Garcia-Franco, Knoll – Pfeifer Koelln – Charalampidis.
TSV Blaustein: Deger – Kling, Ziegler (79. Erthle), Erhardt, Bihler (61. Schlotter) – Breunig – Schmid, Both (74. Schalk), Benjamin Passer, Hinkl – Veith.
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