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Tore, Tempo, Technik und ein Sahnehäubchen


Der gastgebende TV Echterdingen gewinnt sein eigenes 31. Hallenturnier um den Fauser-Cup.
Am Ende konnte sich Ronald Englisch ein Grinsen nicht verkneifen. Da hatte der AH-Leiter des TV Echterdingen zum ersten Mal die Hauptverantwortung beim inzwischen 31.

Hallenturnier des Filderclubs um den Fauser-Cup übernommen und prompt gelingt den eigenen Landesliga-Kickern das, was ihnen in den beiden Jahren zuvor verwehrt geblieben ist: der Sieg im Finale. „Das ist natürlich das absolute Sahnehäubchen“, freute sich Englisch nach dem fast siebenstündigen Hallenspektakel in der Goldäckerhalle.
Schon vor dem Finale hatte der Macher das Turnier in höchsten Tönen gelobt. „Es ist super gelaufen“, sagte er. Sein Wunsch, dass die Zuschauer viele Tore, ein hohes Spieltempo und feinste Technik zu sehen bekommen, habe sich „absolut erfüllt“. Und dass 150 zahlende Fußballbgegeisterte gekommen seien – 40 mehr als im Vorjahr – sei ein Zeichen dafür, „dass der TV Echterdingen auch weiterhin an seinem Hallenturnier festhalten sollte“, sagte Englisch.
Groß war seine Freude auch darüber, dass sich im Endspiel nicht wie in den beiden vergangenen Jahren der TV Echterdingen und der Ortsnachbar Calcio Leinfelden-Echterdingen gegenüberstanden. „Ist ja auch mal schön, wenn das andere Teams schaffen“, sagte er. Zumindest ein anderes Team hat es geschafft: der TSV Waldenbuch aus der Bezirksliga Böblingen/Calw.
Während die Gastgeber durch einen 2:0-Erfolg im Halbfinale gegen Calcio den Einzug ins Endspiel geschafft hatten und damit dessen möglichen dritten Coup in Folge verhinderten, überraschten die Waldenbucher mit einem 3:0 gegen den Landesligisten TSV Weilimdorf.
Im Finale war für den Bezirksligisten dann aber nichts mehr zu holen. Zwar hatte Sebastian Bacher nach den beiden Echterdinger Führungstoren durch Felix Steyer und David Hertel eine Minute vor Schluss mit dem 1:2-Anschlusstreffer noch einmal für Spannung gesorgt, doch kurz darauf war es Philipp Widmayer, der den Ball zum entscheidenden 3:1 über die Linie drückte. Damit hatten sich die Echterdinger nach vier langen Jahren des Wartens wieder einmal den Wanderpokal gesichert. Und nicht nur den nahm bei der Siegerehrung ein lachender Nils Schaller aus den Händen von Englisch in Empfang. Auch die Siegprämie von 650 Euro ging an die Gastgeber.
„Wir mussten viel investieren, um hier als Sieger aus der Halle zu gehen“, sagte der sichtlich zufriedene Echterdinger Trainer Christopher Eisenhardt. Es sei kein Zuckerschlecken gewesen. Lediglich beim 3:2-Erfolg gegen den TSV Schlechtbach habe seine Entourage ein schlechtes Spiel gezeigt, bei allen anderen habe die Leistung gestimmt. „Wir haben das Turnier verdient gewonnen“, sagte der TVE-Coach.
Zufrieden zeigte sich auch der Waldenbucher Trainer Carmine Napolitano. Nachdem seine Kicker schon beim Turnier in Bernhausen mit dem Einzug ins Viertelfinale aufhorchen ließen, wussten sie auch am Samstag zu überzeugen. „Ich hoffe, dass die Leistungen in der Halle Auftrieb für die Rückrunde geben“, sagte Napolitano. Dass just sein Team den Einzug ins Endspiel geschafft hat, freute vor allem auch den Echterdinger Turnierchef. Schließlich kennen sich die beiden schon seit ewigen Zeiten. „Als ich mal die Sportfreunde Stuttgart trainiert habe, war Carmine mein Mittelstürmer“, sagte Englisch. Lang sei’s her.
Das Spiel um Platz drei gewann nach Zehnmeterschießen Calcio Leinfelden-Echterdingen mit 5:4 gegen den TSV Weilimdorf. Nachdem Ulas Saglam den Verbandsligisten mit 5:4 in Führung gebracht hatte, parierte Keeper Henning Bortel den Schuss des Weilimdorfers Samir Genc. Es war dessen dritter vergebenen Zehnmeter im kleinen Finale.
Bei der Siegerehrung wurden außer den besten vier Teams auch noch der Echterdinger Antonios Chandolias als bester Keeper ausgezeichnet, Ugur Capar (Calcio Leinfelden-Echterdingen) und Mark Schildt (TSV Waldenbuch) als erfolgreichste Torschützen (jeweils neun) sowie die U 19 des TVE als fairste Mannschaft.
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