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Ein Eigentor bringt die Vorentscheidung


0:2 – der TV Echterdingen unterliegt seinem Angstgegner erneut.
Paul Breitner, der bayerische Fußballrebell, hatte einst einen kuriosen Vorschlag: Man möge gegen diese Mannschaft doch künftig gar nicht mehr antreten. Viel Aufwand lasse sich sparen, wenn man die Punkte einfach per Post zustelle. Das war, nachdem es für Breitner und die Seinen gegen ihren damaligen Angstgegner Kaiserslautern gerade abermals schief gegangen war. Beim Landesligisten TV Echterdingen könnte man allmählich so weit sein, Ähnliches in Erwägung zu ziehen. Dessen Kaiserslautern heißt TSGV Waldstetten. Am gestrigen Sonntag gingen die Gelb-Schwarzen im sechsten Duell der vergangenen Jahre zum sechsten Mal als Verlierer vom Platz. Das diesmalige Ergebnis auf der Ostalb: ein 0:2. Erneut erwies sich der Spitzenanwärter als zu schwerer Brocken. Und wie schon zuletzt muss der Trainer Christoper Eisenhardt eine eigene Angriffsflaute konstatieren. „Momentan“, sagt er, „strahlen wir vor dem Tor einfach nicht die Gefahr aus, wie wir sie schon hatten.“
So folgte dem 0:0 gegen den 1. FC Frickenhausen nun die nächste offensive Nullnummer. Wieder trafen die Echterdinger nicht. Genauer gesagt: nicht auf der richtigen Seite. Einmal brachten sie den Ball schon im Netz unter, allerdings ging Alexander Fregiens Schuss nach hinten los. Nach einem gegnerischen Freistoß unterlief dem 21-Jährigen ein Kopfball-Eigentor zum vorentscheidenden 0:2 (69.), womit er der Unglücksrabe der Begegnung war. Nur wenige Minuten zuvor hatte Fregien für die Gäste von den Fildern die große Ausgleichschance vergeben – die insgesamt zweite des Nachmittags. Bei der anderen ließ der neu in die Startelf gerückte Danijel Zugac die nötige Zielgenauigkeit vermissen.
Freilich: übers ganze Spiel gesehen wäre selbst ein Echterdinger Teilerfolg recht schmeichelhaft gewesen. Hoch verdient war bereits die Waldstettener Pausenführung durch Tobias Kubitzsch (12.). Darüber hinaus scheiterte der Favorit zweimal am Torgebälk – und in mehreren anderen Fällen am Besten in Eisenhardts Elf, dem Torhüter Daniel Kamphues (siehe auch „Spieler des Spiels“). Zuletzt beschränkten sich die Gastgeber aufs Konterspiel und ließen hinten nichts mehr zu. In dieser Phase war es vollends eine vergebliche Echterdinger Suche nach der Durchschlagskraft.
Für den Vorjahresvierten Waldstetten stellte der Sieg schließlich das Ende einer holprigen Strecke dar, auf der er aus drei Partien von neun möglichen Punkten nur einen geholt hatte. Für den TV Echterdingen, bei dem der Neuzugang Yoan Alonso als Einwechselspieler zu seinem ersten Saisoneinsatz kam, geht mit dem Resultat derweil das Warten auf den Durchbruch weiter. Die Hoffnung ist da, dass jener nun am nächsten Sonntag zuhause im Derby gegen den SV Bonlanden gelingt. Denn wie sagt Eisenhardt? „Es fehlt gerade nicht viel, nur ein bisschen.“ Vor allem eines: ein Tor.
TSGV Waldstetten: Helmli – Avigliano, Börngen, Rosenfelder, Szenk – Hartmann (81. Fischer) – Kleinmann (89. Anedda), Sawatzki (75. Schmid), Kubitzsch, Klotzbücher (85. Rummel) – Waibel.
TV Echterdingen: Kamphues – Heim, Stehle, Ivan, Hertel – Garcia-Franco (65. Pfeifer Koelln) – Fregien (85. Lenhardt), Alavac, Zugac (77. Zalac), Kienzle (64. Alonso) – Bahadir.
 
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