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Echterdinger Rückkehrer-Frust


Der Filder-Landesligist unterliegt dem SV Ebersbach mit 1:3 – auch, weil ausgerechnet seine beiden Wiedereinsteiger Großchancen zum Ausgleich vergeben.
Der positive Lauf der Landesliga-Fußballer des TV Echterdingen ist im ersten Pflichtspiel nach

der Winterpause gerissen. Die Gelb-Schwarzen haben sich nach zuvor drei Siegen in Serie zum Wiederbeginn eine 1:3-Heimniederlage gegen den SV Ebersbach geleistet. Vertan damit die Chance, sich im Kampf um den Klassenverbleib weitere Luft zu verschaffen. Der Trainer Christopher Eisenhardt war mit dem Auftritt der Seinen am gestrigen Sonntag jedoch trotz der fehlenden Punkte einigermaßen zufrieden. „Mich ärgert, dass es nach diesem Spielverlauf eine Niederlage geworden ist. Aber vom Engagement her kann ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen – wir haben bis zur letzten Sekunde alles probiert“, sagte der Coach.
Dass nach 90 Spielminuten wie schon beim 1:2 in der Hinrunde die Zähler beim Gegner blieben, hatte vor allem zwei Gründe. Beide beschäftigten Eisenhardt auch noch einige Zeit nach dem Abpfiff. Zum einen war da die Chancenverwertung des eigenen Aufgebots im zweiten Durchgang. Dabei standen ausgerechnet die beiden Rückkehrer im Mittelpunkt des Geschehens. Zunächst brachte Max Knoll nach seinem zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer das Kunststück fertig, auf der Torlinie stehend den Ball nur an den Pfosten zu setzen. Dann war es der eingewechselte Marc Brodbeck, der mit einem Gewaltschuss ebenfalls völlig freistehend das Ziel verfehlte. „Wir müssen da mindestens den Ausgleich machen, eventuell sogar in Führung gehen, noch bevor Ebersbach die Gelegenheit hatte, alles klarzumachen“, klagte Eisenhardt.
Zum anderen, was den Trainer noch mehr ärgerte, hatte der Schiedsrichter aus seiner Sicht zwei gegnerische Tätlichkeiten übersehen. Beide Mal habe der Ebersbacher Torjäger Caglar Celiktas ausgeteilt -. und beide Mal war Aron Zogaj der Betroffne. Nach dem Doppelschlag von Niklas Kalafatis zum 0:1 und 0:2 sei Celiktas beim Torjubel absichtlich auf den am Boden liegenden Echterdinger Verteidiger getreten. Und später, so die Beobachtungen der Gastgeber, habe derselbe Spieler Zogaj in einer Zweikampfsituation mit der Hand ins Gesicht geschlagen.
Allein: den von Eisenhardt erwarteten Platzverweis gab es nicht. Celiktas mischte weiter mit. „Und ausgerechnet der macht dann zehn Minuten vor Schluss den dritten Ebersbacher Treffer, obwohl er eigentlich schon eine Stunde zuvor unter der Dusche hätte stehen müssen“, schimpfte Eisenhardt. Freilich: in Überzahl waren die Echterdinger am Ende dann doch. Yüksel Uluköyli sah beim Gegner wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (72.).
Auf der gezeigten Leistung lässt sich nach Eisenhardts Einschätzung nun aber aufbauen. „Wir haben bei den ersten beiden Gegentoren nicht gut ausgesehen, und Ebersbach war im Abschluss einfach enorm effektiv. Das was wir aber an Moral und im Spiel nach vorne gezeigt haben, stimmt mich für die nächsten Aufgaben sehr zuversichtlich“, sagte der Trainer, der im Tor Antonios Chandolias den Vorzug vor Valentin Haug gab. Der eigentlich als neue Nummer eins vorgesehene Winterzugang Admir Fajic musste wegen eines grippalen Infekts passen.
TV Echterdingen: Chandolias – Zogaj (82. Aycil), Ivan, Stehle, Dobler – Lenhardt, Lechleitner, Knoll, Köse (56. Schaller) – Pfeifer Koelln (71. Brodbeck), Heim.
SV Ebersbach: Schurr – Kqiraj, Ivezic, Grünenwald, Lissner – Uluköyli, Baumgartner (87. Magno), Roos, Maglio – Celiktas (85. Froschauer), Kalafatis.
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