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Vorbericht : Bad Boll - Echterdingen


TSV Bad Boll – TV Echterdingen. So schnell kann es gehen. Gerade einmal gut zwei Wochen ist es her, dass sich in die Gesichter der Echterdinger Verantwortlichen Sorgenfalten so tief wie Ackerfurchen gruben. Nun kann der Filderclub sogar noch zum großen Gewinner des vorwinterlichen Endspurts avancieren. Nach den Durchschnaufsiegen gegen Sontheim (4:0) und in Blaustein (2:1) ist die Begegnung am Sonntag in Bad Boll plötzlich eine Art Bonusspiel im Kampf um den Klassenverbleib. „Der extremste Druck ist erst einmal weg. Jetzt haben wir die Möglichkeit, uns für unsere Arbeit noch richtig zu belohnen“, sagt der Trainer Christopher Eisenhardt. Schon mit einem Remis überwinterten er und die Seinen definitiv auf einem Nichtabstiegsplatz. Im Fall eines weiteren Dreiers winkte mehr, nämlich der bis vor kurzem langfristig verloren geglaubte Anschluss ans Tabellenmittelfeld.
Allerdings befindet sich auch der Gegner im Aufwind. Mit zehn von zwölf möglichen Punkten haben die Gastgeber an den vergangenen vier Spieltagen ihren völlig verpatzten Saisonstart ein Stück weit korrigiert. Auch, weil sie das ärgste Verletzungspech mittlerweile offenbar überstanden haben. „Die haben viel Qualität und Erfahrung im Kader“, weiß Eisenhardt, der seinerseits noch abwägen will, ob er zum dritten Mal nacheinander auf dieselbe Startformation baut. Einerseits gebe es „von den Leistungen her keinen Anlass für Veränderungen“. Andererseits drängen zuletzt auf der Ersatzbank darbende Spieler wie ein Mevlut Köse, Philipp Widmayer und Oskar Douty laut Coach in die Elf.
Auf wen der Verein überhaupt weiter setzt und auf wen nicht, muss sich nach dem Spieltag klären. Sicher sind in Sachen Transfers zwei Dinge: dass es außer den vermeldeten Admir Fajic und Max Knoll weitere Winterneuzugänge geben soll – und dass in diesem Zug andere Spieler gehen müssen. Einen andernfalls aufgeblähten Kader möchte man vermeiden. Ein Erster hat bereits von sich aus seinen Abschied erklärt: Christian Krämer, unter Eisenhardt ohne Punktspieleinsatz, wechselt zum TSV Musberg. Derweil hat sich die erhoffte Verpflichtung eines Trainingsgasts zerschlagen: Rudi Dieter (24, Angriff), ein finnischer Zweitligakicker, hat die Echterdinger durchaus überzeugt. Nun aber bricht er seinen seit September währenden Deutschland-Aufenthalt früher ab als zunächst geplant. Er kehrt schon jetzt des Studiums wegen in seine Heimat zurück.
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