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„Wir müssen uns jetzt aufraffen“


Der Kapitän David Hertel zur Situation der Landesliga-Fußballer des TV Echterdingen vor dem Derby.
Vor dem Derby am Sonntag in Weilimdorf nennt der Kapitän David Hertel die Situation der Landesliga-Fußballer des TV Echterdingen „zweifellos schwierig“. Doch ist der 27-jährige Linksverteidiger überzeugt, dass die eigene Mannschaft deutlich besser ist, als es ihr momentaner Tabellenplatz vermuten lässt. Dies sagt er im Interview mit unserer Zeitung.
 
Herr Hertel, vor zwölf Monaten sind Sie als Tabellenführer ins Duell mit dem TSV Weilimdorf gegangen. Aktuell steht der TV Echterdingen nur auf dem zwölften Rang. Wie bewerten Sie die Situation?
Sie ist sicherlich nicht einfach, aber auch nicht hoffnungslos. Wir haben den Anschluss nach oben leider verpasst und müssen jetzt schauen, dass wir nicht in den Abstiegskampf geraten.
Ihr Trainer Mario Estasi sagt, dass die Mannschaft nicht schlechter sei als in der vergangenen Runde, den Spielern aber die Ernsthaftigkeit fehlt, sie häufig wegen privater Termine im Training fehlen. Inwieweit geben Sie ihm Recht?
Das mit der Ernsthaftigkeit stimmt schon ein bisschen. Aber dass jeder seine Fehlzeiten hat, ist in anderen Mannschaften auch nicht anders. Deshalb sind wir Amateure und keine Profis. Das größere Problem ist, dass wir eigentlich gut trainieren, die Leistung aber gerade nicht im Spiel umsetzen können.
Was muss geschehen, damit die Leichtfüßigkeit und Spielfreude zurückkommen?
Ein Sieg am Wochenende wäre natürlich sehr hilfreich. Ich denke, wir können es aktuell nur über den Teamgeist schaffen. Einsatz und Wille eines jeden Einzelnen werden dafür entscheidend sein.
Wie sind Sie in der aktuell kritischen Phase als Kapitän gefordert?
Ich versuche die Spieler natürlich bei Laune zu halten, sie aufzumuntern und selbst Gas zu geben.
Wie groß sind Ihre Sorgen, dass der TV Echterdingen bis zum Schluss um den Klassenverbleib kämpfen muss?
Wir hatten eine ähnliche Situation ja vor zwei Jahren schon einmal und wissen, wie schnell man da unten drin steckt. Ich denke aber, dass wir besser sind, als es der momentane Tabellenplatz vermuten lässt. Wenn wir in den vier Spielen bis zur Winterpause sechs oder sieben Punkte holen, ist schon mal ein guter Anfang gemacht. Und dann müssen wir uns eben für die Rückrunde gewaltig aufraffen.
Wie ist der Gegner Weilimdorf am Sonntag zu packen?
Wir müssen vor allem körperliche Präsenz zeigen, denn die Weilimdorfer sind zweifellos ein schwerer Gegner. Obendrein werden sie sicherlich hoch motiviert sein und uns alles abverlangen. Aber wir können in dieser Liga jeden Gegner schlagen – auch den TSV Weilimdorf.